Theoretisch kann ich praktisch alles

Mathe ist nicht unbedingt bei vielen das Lieblingsfach. Umso mehr lohnt es sich, einen Bezug zum Alltag herzustellen oder noch weiter zu gehen, sodass die Lernenden die Sinnfrage beantworten können: „Was hat das mit mir zu tun?“ Googelt man „Praktische Matheaufgaben“, dann kommen einfach nur Matheaufgaben, die ewig gleichen. So bleibt einem als Mathefachcoach nichts anderes übrig, als selber kreativ zu werden und die LernJobs so zu gestalten, dass Mathe nicht nur ein theoretisch-abstraktes Gebilde bleibt, sondern dass ein Bezug zur Welt – oder eben – zur Lebenswelt der Jugendlichen geschaffen wird: Verkaufstricks oder Mogelpackungen untersuchen, seinen eigenen Wohnort in Zahlen darstellen, eine eigene Umfrage statistisch auswerten, 3D-Druck, Zuckergehalt von Lebensmitteln grafisch darstellen, Reisezeiten berechnen, Geschwindigkeitsmessungen mit Robotern durchführen und vieles mehr. Mathematischen Aufgaben kann so einen Sinn verliehen werden. Nicht ganz allen. Bei Termen und Gleichungen gilt grösstenteils: Kopf runter und üben.

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