Der erste Eindruck zählt. Das gilt für Menschen, Orte – und durchaus auch für Schuljahre. Deshalb wurde auch diesmal nichts dem Zufall überlassen: Die Lernenden und deren Eltern wurden schon in den Ferien vorinformiert und am ersten Tag nach dem fröhlichen ersten Wiedersehen auch schon wieder möglichst rasch ins echte Beatenberger Leben entlassen. Darunter zahlreiche neue Gesichter, die nun herausfinden dürfen, was es heisst, hier nicht nur Schule zu besuchen, sondern „ihre“ Schule und ihren Alltag mitzugestalten.
Brandschutz, Orientierung und organisatorische Fragen gehörten ebenso zum Programm wie der zentrale Teil des Alltages: Die Arbeit. Darauf musste nicht lange gewartet werden, denn bereits am ersten Tag wurden die Arbeitsplätze eingerichtet, Materialien angeschrieben und Kompetenzraster eingefärbt. Und dabei zeigte sich erneut: Lern- und Arbeitskultur lässt sich weder verordnen noch auf ein Plakat drucken. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – und zwar die Lernenden allen voran.
Zum Wochenabschluss am Freitag wurden dann auch die Wochenschwerpunkte präsentiert. Ein durchaus gewichtiges Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wer schon einmal erlebt hat, mit welchem Engagement und welcher Ernsthaftigkeit die Lernenden ihre Themen verfolgen, weiss: Hier wird nicht einfach eine Woche eröffnet. Hier wird an etwas gebaut.
Der Start ist geglückt. Die ersten Weichen sind gestellt. Jetzt darf das Schuljahr zeigen, was daraus wird.