Wellness für Pädagogen

Sie waren gespannt. Sie kamen auf den Berg, um Neues zu erfahren, auf was es in der Schule ankommt: Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrpersonen, Bildungsexperten aus der ganzen Schweiz und einige aus Deutschland.

Nun schon zum dritten Mal fand in Beatenberg ein Bildungskongress mit hochkarätigen Referenten aus Bildung und anderen Bereichen statt. Bei tollem Ambiente kriegten die Wissensdurstigen viele neue Impulse für ihre eigene Souveränität im Berufsalltag.

Schule, Jugendliche und Lehrpersonen stehen immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit. Wenig schmeichelhafte Schlagzeilen über Radau-Schüler, überforderte Lehrpersonen, Lehrermangel sind an der Tagesordnung. Nicht so für die Teilnehmenden des Bildungskongresses, die sich am vergangenen Freitag und Samstag im Institut Beatenberg neue Wege, Rezepte und Mittel für einen gelingenden Schulalltag erarbeiteten. Thema war es denn auch, wie man heute Kinder und Jugendliche ins Tun bringt, wie man sie neugierig macht, motiviert oder eine gute Beziehung zu ihnen aufbaut. Im Grunde ist es klar: Der Mensch lernt, was er tut. Und die Schule hat die Verpflichtung dazu, Sorge zu tragen, dass Kinder und Jugendliche in der Schule Dinge tun, die sie aufs Leben vorbereiten. Impulsreferate und sehr vielfältige Infoshops boten eine breite Palette, wie dies zu tun ist. Apropos Palette: Im eigens geschaffenen Kreativcorner und im Begegnungsraum Lounge wurde rege ausgetauscht und gestalterisch weiterverarbeitet. Also wurden auch die Teilnehmenden selber ins Tun gebracht.

Der Kongress wartete mit hochgradiger Besetzung und grosser Themenvielfalt auf. Psychologieprofessor Dr. Andrea Lanfranchi, der Ausbildungschef der Armee KKdt Baumgartner, SRF-Moderator Mario Grossniklaus, ERZ-Amtsleiter Erwin Sommer und viele mehr zeigten, auf was es in der Schule ankommt.

Und natürlich war am Kongress ein wichtiger Aspekt auch das Know-How der Modellschule Institut Beatenberg. Dass es in der Bildungsbranche nichts Vergleichbares gibt, zeigte sich dann auch in den ausnahmslos positiven Feedbacks der Teilnehmenden. Von «Inspiration pur» bis zu «Endlich einmal geht es darum, was die Schule und die Lehrpersonen tun können und nicht nur darum, was die Jugendlichen tun sollten.» – Und eben: Von «pädagogischer Wellness» in Beatenberg war die Rede.

 

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